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[2] Dann wo sie myt der neuen vormesschett, wirt der geburlichen gewicht in der summe abbebrechenn, und wo denne ouch die Muntcz in der fylheit zcu sere zcunympett, wirtt folgen das vor hin ist gesagtt. Uber all erfindett sych der grosste gebrech, und ein unleydelicher Irthum, wo der Landesherre adir die Regirer der Lande, adir der gemeynen eynn gewyn suchen ausz der Munczunge, als nemlich, wan sye der forigenn unnd ganckbaren Muntcze eyne neuve Muntcze zcugeben, die im grann adir im schrott unfulkommenen ist, unnd doch in der achtunge mit der forigen vorgeleichett wirdtt. Dann solicher betreugett nicht allein dye undertanenn, bszunder ouch sich selbst, in deme das er sich freuwett eynes zceitlichenn nutczes, der zcu mael [gering][3] yst und gaer kleynn,[4] nicht anders dann ein kariger Agckerman, der boszen szamen seett, do myt er denn gutten spare, der wirt[5] widderumben meher, das er geseet hott. Dis uber vorwustett die wirdickeit der Muncze gleich wye rathe, adir ander unnkrautt das getreyde, welchs zo es uberhant
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Nicolaus Copernicus: Denkschrift über die Münze. Weidmann, Berlin 1884, Seite 24. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Copernicus-Muenzschriften.djvu/4&oldid=1250602 (Version vom 14.10.2010)