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Von den Weltsprachelehrern, die damals ernannt wurden, sind zu erwähnen die Herren: Otto Groß in Stuttgart (jetzt in Ulm); Joseph Bernhaupt in Beiruth (32. Weltsprache-Lehrer), und Gebhard Treß, Lehrer in Ravensburg (jetzt in Bremelau auf der Alb). Herr Bernhaupt, welcher durch seine fulminanten Artikel in der „Post“, Fachorgan für das österreichisch-ungarische Post- und Telegraphenwesen, und im „Sprechsaal des Beamtentages“, Organ für die Vertretung der Interessen der Beamten und geistigen Arbeiter (Wien), welche Artikel in Tausenden von Separatabdrücken (die bekannten gelben Blätter) in der ganzen Welt verbreitet und auch ins Holländische und Italienische übersetzt wurden, für die Förderung des Volapük unschätzbare Dienste leistete, schickte am 17. April einen größeren Aufsatz über Schleyers Weltsprache, welchen Herr Bernhaupt als Vortrag vor Arabern in französischer Sprache gesprochen hatte, an mich mit der Bitte, denselben in irgend einer deutschen Zeitung zu veröffentlichen, weil er, wie er mir schrieb, bis jetzt noch keinen genau wissenschaftlichen Artikel über Volapük gefunden habe. Nachdem ich bei mehreren größeren Zeitungen den vergeblichen Versuch gemacht, diesen Artikel anzubringen, entschloß sich unser Verein, denselben als Broschüre drucken zu lassen. Diese Broschüre, welche bei Feyel in Ueberlingen im Druck erschien, fand überall den |
Rupert Kniele: Das erste Jahrzehnt der Weltsprache Volapük. Schoy, Überlingen 1889, Seite 16. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Das_erste_Jahrzehnt_der_Weltsprache_Volap%C3%BCk.djvu/16&oldid=1479121 (Version vom 24.02.2011)