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| Anonym: Edda |
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Freyja.
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Reiche das Äl meinem Gast zur Erinnerung,Daß Bewustsein ihm währe von deinen Worten Hyndla.
43
Nun scheide von hier, zu schlafen begehr ich:Wenig erlangst du noch Liebes von mir. 44
Du liefst bis zur Wuth nach Männern verlangend;Mancher schon schlüpfte dir unter die Schürze. Freyja.
45
Die Waldbewohnerin umweb ich mit Feuer,So daß du schwerlich entrinnst der Stätte. Hyndla.
46
Feuer seh ich glühen, die Erde flammen:Sein Leben muß ein Jeder lösen. Freyja.
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Wenig verfangen soll dein FluchObgleich du, Riesenbraut, ihm Böses sinnst. Empfohlene Zitierweise: Karl Simrock (Hrsg.): Die Edda, die ältere und jüngere, nebst den mythischen Erzählungen der Skalda, 6. Aufl., Stuttgart 1876. Seite 124. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Edda_(1876).djvu/132&oldid=942441 (Version vom 19.12.2009) |