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| Anonym: Edda |
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Sigrun suchte den freudigen Sieger;Helgis Hand zog sie ans Herz, 13
Da ward der Fürst der Jungfrau gewogen,Die längst schon hold war von ganzem Herzen 14
„Dem Hödbroddr ward ich vor dem Heere verlobt;Doch einen Andern zur Ehe wollt ich. 15
Nicht wider ihr Herz sprach Högnis Tochter:Helgis Huld, sprach sie, müße sie haben. Helgi.
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Hege nicht Furcht vor Högnis ZornNoch dem Unwillen deiner Verwandten.
Wie heißt der Herzog, der dem Heere gebeut,
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Wie heißt der Fürst, der die Flotte steuert,Die goldne Kriegsfahne am Steven entfaltet? |
Empfohlene Zitierweise:
Karl Simrock (Hrsg.): Die Edda, die ältere und jüngere, nebst den mythischen Erzählungen der Skalda, 6. Aufl., Stuttgart 1876. Seite 153. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Edda_(1876).djvu/161&oldid=928770 (Version vom 5.12.2009)