Seite:Die erzwungene Heirath-Molière-Baudissin-1866.djvu/43

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Alcidas. Gewiß? –

Sganarelle. Gewiß.

Alcidas. Mit Eurer Erlaubniß also .... (Er giebt ihm Stockschläge.)

Sganarelle. Au! au! au!

Alcidas. Mein Herr, ich bedaure unendlich so mit Euch verfahren zu müssen; aber ich werde mit Eurer gütigen Erlaubniß nicht aufhören, bis Ihr versprochen habt, Euch zu schlagen, oder meine Schwester zu heirathen.

Sganarelle. Ja doch! Ja doch! Ich will sie heirathen, ich will sie heirathen.

(Alcidas hebt wieder den Stock auf.)

Alcidas. Ah, mein Herr, ich bin sehr erfreut, daß Ihr Vernunft annehmt, und daß die Sache in der Güte beigelegt wird. Denn ich schwöre Euch, ich habe die größte Hochachtung von der Welt für Euch, und wäre in Verzweiflung gewesen, wenn Ihr mich gezwungen hättet, Euch etwas Unangenehmes zu erzeigen. Ich werde gleich meinen Vater rufen und ihm sagen, daß Alles in Ordnung ist. (Er klopft an Alcantors Hausthür.)


Siebzehnte Scene.
Alcantor. Dorimene. Alcidas. Sganarelle.

Alcidas. Da seht, Herr Vater; Herr Sganarelle ist ein ganz verständiger

Empfohlene Zitierweise:

Molière übersetzt von Wolf Graf von Baudissin: Die erzwungene Heirath. S. Hirzel, Leipzig 1866, Seite 347. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_erzwungene_Heirath-Moli%C3%A8re-Baudissin-1866.djvu/43&oldid=1852128 (Version vom 26.07.2012)