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| Textdaten |
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| Autor: |
Rainer Maria Rilke |
| Titel: |
Sphinx |
| Untertitel: |
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| aus: |
Larenopfer. In: Sämtliche Werke, Band I, S. 28-29. |
| Herausgeber: |
Rilke-Archiv in Verbindung mit Ruth Sieber-Rilke, besorgt durch Ernst Zinn |
| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1955 |
| Verlag: |
Insel-Verlag |
| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
Frankfurt am Main |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans auf den commons |
| Kurzbeschreibung: |
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| Erstdruck 1895 |
Artikel in der Wikipedia
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[28] SPHINX
Sie fanden sie, den Schädel halb zerschlagen,
in starrer Hand das heiße Rohr von Stahl.
Die Menge gaffte. – Bis der Rettungswagen
sie brachte in das gelbe Stadtspital.
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Nur einmal hat das Aug sie aufgeschlagen …
Kein Brief, kein Name, nur ein Kleid, ein Schal;
dann kam der Arzt mit seinem leisen Fragen
und dann der Priester. – Sie blieb stumm und fahl.
Doch spät bei Nacht, da wollt sie etwas sagen,
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gestehn … Doch niemand hörte sie im Saal.
[29] Ein Röcheln. – Dann ward sie herausgetragen,
sie und ihr Schmerz. – Und draußen steht kein Mal.