William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett CXII

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Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett CXII.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 58
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bohn
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Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
Originaltitel:
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Quelle: Google und Scan auf Commons
Kurzbeschreibung:
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Du heilst mit Liebeswort die Schmerzenswunde,
Die auf die Stirn’ mir Pöbellust gebrannt.
Sei gut, sei schlecht mein Ruf in Aller Munde,
Wenn gut, wie schlimm dein Herz mich hat erkannt.

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Du bist mein All! zu wissen muß ich streben,

Ob mir dein Lob, ob deine Schmach gebührt;
Ich kann für Keinen, Keiner für mich leben,
Der den gestählten Geist mir recht wohl führt.
In tiefsten Abgrund werf’ ich alle Sorgen

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Um Pöbelgunst. Ich hab’ den Nattersinn

Vor Tadlern wie vor Schmeichlern wohl geborgen,
Nimm meines Gleichmuths Deutung hiermit hin:
     So völlig ist dein Herz mit mir vereint,
     Daß todt die Welt mir außer dir erscheint.

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