William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett CXXI

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Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett CXXI.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 63
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Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
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Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
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Quelle: Scan auf Commons
Kurzbeschreibung:
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Besser ist’s, schlecht zu sein, als so zu scheinen,
Da Nichtsein Schmach vom falschen Sein empfängt,
Gerechter Freud’ Verlust von Andrer Meinen,
Von unserm eignen Fühlen ab nicht hängt.

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Warum soll frech der Falschheit arge Tücke

Mein wildes Blut mit schnödem Hohn begrüßen?
Sind meine Schwächen für der Späher Blicke
Das, was ich gut gemeinet, schlecht sie hießen?
Nein! ich bin, was ich bin; die hämisch schmäh’n

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Auf meine Schuld, die eigne zeigen sie;

Gerade bin ich, wenn gekrümmt sie geh’n,
Mein Thun beweis’t ihr schnödes Sinnen nie,
    Wenn nicht des Uebels Macht sie an sich reißen,
    Um schlecht und lügnerisch die Welt zu heißen.

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