William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett CXXXVI

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Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett CXXXVI.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 70
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
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Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
Originaltitel:
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Quelle: Scan auf Commons
Kurzbeschreibung:
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Schilt dich die Seele, daß ich kam zu nah,
Dann schwör’ ihr, daß dein Will ich war vor Allen;
Sie weiß es, er war gern gesehen da;
Möcht’ auch mein Liebeslied ihr so gefallen.

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Will will den Schatz von deiner Liebe füllen,

Mit andern Willen füllen und dem meinen;
Man übersieht uns um der Menge willen,
In großer Zahl hält Einen man für Keinen.
Drum laß in solcher Zahl mich ungezählt,

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Obgleich in deiner Meng’ ich eins sein muß;

Halt’ mich für nichts, wenn dann nur auch nicht fehlt
Mir, diesem Nichts, dein süßer Liebesgruß.
    Ist deine Lieb’ nur meines Namens Hüll’,
    Ach, so liebst du mich, denn ich hieße Will.

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