William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett IV

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Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett IV.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 4
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
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Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
Originaltitel:
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Quelle: Scan auf Commons
Kurzbeschreibung:
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Warum, o Anmuth, willst für dich du nur
Der Schönheit hold Vermächtniß so verschwenden?
Denn Alles leiht und nichts schenkt die Natur,
Doch frei ist, dem sie leihet ihre Spenden.

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Warum mißbrauchst du, schöner Geizhals, doch

Die güt’ge Fülle, die dir ist gegeben?
Zinsloser Wuchrer, warum brauchst du noch
So große Summen, und kannst doch nicht leben?
Denn wenn du Handel führst mit dir allein,

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Wirst um dein süßes Selbst du selbst dich täuschen;

Und wenn der Tod tritt in dein Leben ein,
Was kann für Erbschaft man von dir dann heischen?
    Mit dir wird Schönheit ungebraucht begraben,
    Die, wohlgebraucht, würd’ einen Erben haben.

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