William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett XLIX

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Wechseln zu: Navigation, Suche
Textdaten
<<< >>>
Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett XLIX.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 27
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scan auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
De William Shakspeare's sämmtliche Gedichte 027.jpg
Bild
{{{EXTERNESBILD}}}
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Link zur Indexseite]]


[27]

Dereinst – nie mög’ uns kommen solche Zeit! –
Wann zürnend du mit meinen Fehlern schmälest,
Wann deiner Liebe Summe, mir geweiht,
In letzter Rechnung kalt du überzählest;

5
Wann fremd dein Blick an mir vorüberschweift,

Du kaum mich grüßt mit deiner Augen Sterne,
Wenn deine Lieb’ ihr Selbst nicht mehr begreift,
Mit Gründen zeigt, warum sie mir nun ferne –
Verwahren will ich mich vor solcher Pein

10
In meines Herzens mir bewußtem Werthe;

Doch diesen Arm will deinem Recht ich leih’n,
Ob auch dein Kaltsinn gegen mich es kehrte.
    Mich zu verlassen, ist gestattet dir,
    Kein Recht gewähret dich zu lieben mir.

Persönliche Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen