William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett XLV

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Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett XLV.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 25
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
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Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
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Die Luft und reines Feu’r, die beiden andern,
Sie sind bei dir, wo immer auch ich bin.
Mein Denken, mein Begehren, beide wandern
Anwesend – fern in schnellem Flug dahin.

5
Wenn diese leichtern Elemente scheiden,

In Liebesbotschaft zu dir hingeschickt,
So sinkt mein vierfach Leben, mit den beiden
Allein, zum Tod, von Trübsinn schwer gedrückt.
Bis meines Lebens Theile neu verbunden,

10
Wenn jene Boten rückgekehrt von dir,

Die eben jetzt erscheinen, daß gefunden
Nie dich ein Glück, in Eil’ berichtend mir.
    Dies macht mich froh, doch nur auf kurze Zeit;
    Zurück sie geh’n – ich sink’ in Traurigkeit.

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