aus Wikisource, der freien Quellensammlung
| Textdaten |
| <<< |
>>> |
| Autor: |
Rainer Maria Rilke |
| Titel: |
Wo sind die Lilien aus dem hohen Glas |
| Untertitel: |
|
| aus: |
Advent, S. 78 |
| Herausgeber: |
|
| Auflage: |
1. Auflage |
| Entstehungsdatum: |
|
| Erscheinungsdatum: |
1898 |
| Verlag: |
P. Friesenhahn |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Leipzig |
| Übersetzer: |
|
| Originaltitel: |
|
| Originalsubtitel: |
|
| Originalherkunft: |
|
| Quelle: |
ÖNB-ANNO und Scans auf Commons |
| Kurzbeschreibung: |
|
| Aus dem Zyklus: Funde |
Artikel in der Wikipedia
|
| Bild |
|
[[Bild:|250px]]
|
| Bild |
|
| Bearbeitungsstand |
| fertig |
| Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext. |
| Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe |
| [[index:|Link zur Indexseite]] |
|
Wo sind die Lilien aus dem hohen Glas,
Die Deine Hand zu hüten nie vergass –
Schon tot?
Wo ist die Freude Deiner Wangen hin,
5
Die wie ein ganzer Lenz zu prangen schien, –
Verloht? –
Und wo ist unser Glück, so gross und rein,
Das hell Dein Haar wie ein Madonnenschein
Umspann? –
10
Ist auch schon tot. Heut weinen wir ihm nach
Und morgen kommt der Frost uns ins Gemach –
Und dann? ...