„Die Gartenlaube“ zur See

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Titel: „Die Garten­laube“ zur See
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 33, S. 546
Herausgeber: Ernst Keil
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1872
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
hierzu auch Das schwimmende Pathchen in Heft 40
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[546] „Die Gartenlaube“ zur See. In diesen Tagen wird in Stralsund ein Schiff von Stapel laufen, welches den Namen „Die Gartenlaube“ führt. Die sehr ehrende Theilnahme, welche durch diese Namenswahl sich für unser Blatt bethätigt, verpflichtet uns, unsern Dank dafür öffentlich auszusprechen. Der Stralsunder Kaufmann und Rheder, Herr Gustav Siewert, schreibt uns darüber: „So wie man einem Kinde beim Eintritt in’s Leben gern den Namen eines geliebten Menschen beilegt, gleichsam als ob man mit dem Namen die liebenswürdigen Eigenschaften desselben auf den jungen Weltbürger übertragen wolle, ebenso ist es mit einem Schiffe, das den sichern Stapel, auf dem es erbaut, verläßt, um auf gefahrvollem Meere Jahre hindurch den Elementarkräften zu trotzen … deshalb hege ich den Wunsch, dieses mein schönstes Schiff mit dem Namen ‚Die Gartenlaube‘ zu benennen.“

Es versteht sich von selbst, daß diese ehrenvolle Pathenschaft angenommen ist. Die neue dreimastige „Gartenlaube“ ist eine für transatlantische Fahrten bestimmte Barke von fünfhundertsechszig Tons, hundertzwanzig Fuß Kiellänge, kupferfest und gekupfert. Ihr Erbauer ist der Schiffsbaumeister Kirchhoff, ihr Capitain J. F. Krüger, Beide in Stralsund; sie segelt gleich nach ihrem Stapellauf über Norwegen nach Südamerika.

Möge auch diese „Gartenlaube“ überall freudig begrüßt werden, wo man ihre Pathe willkommen heißt! Und darum lautet der letzteren Pathenspruch:

„Fahr’ hin, mein Schiff, mit deutschem Gut
Auch du zum Heil dem deutschen Fleiße!
Von Land zu Land, von Hand zu Hand
Bringst du den Gruß vom Vaterland!
Mein Pathenkind: Glück auf die Reise!“