Vermißt in Deutschland!

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Titel: Vermißt in Deutschland!
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aus: Die Gartenlaube, Heft 33, S. 546
Herausgeber: Ernst Keil
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Erscheinungsdatum: 1872
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[546] Vermißt in Deutschland! Aus dem sächsischen Dorfe Schedewitz bei Zwickau ging vor etwa fünf Jahren ein Schlossergeselle, eines alten Bergbeamten Sohn, Bruno Christink, vom „Glück auf!“ seines Vaters begleitet in die Fremde. Als liebevoller und gewissenhafter Sohn hielt er mit seinem Vater einen lebhaften brieflichen Verkehr fest; der letzte Brief kam aus Schwerte in Westphalen. Als die gewöhnliche Frist des Empfangs eines Briefes verlaufen war, erkundigte sich der alte Christink in Schwerte nach seinem Sohn und erfuhr, daß er von dort nach Dortmund, und dort, daß er, nachdem er einige Zeit gearbeitet, in die Schweiz abgereist sei. Seit nun fünf Jahren ist keine Spur von dem Wandernden ermittelt worden. Vielleicht führt Name und Profession doch noch auf eine Kunde über ihn; wäre es auch die schlimmste, so würde sie der bekümmerte Vater Christink der quälenden Ungewißheit vorziehen und mit Dank entgegennehmen.