„Thiere der Heimat“ (1891/17)

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Textdaten
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Autor: Karl und Adolf Müller
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Titel: „Thiere der Heimat“
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 17, S. 292
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1891
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[292] „Thiere der Heimath“ von Adolf und Karl Müller. Die Brüder Müller haben sich durch ihre zuverlässigen, naturwahren Schilderungen unserer Thierwelt unter den Lesern der „Gartenlaube“ längst schon eine eigene Gemeinde herangebildet, die mit wahrer Freude sich der Führung dieser tüchtigen Zoologen überläßt, um mehr und mehr in die Kenntniß des Thierlebens einzudringen. Das von ihnen herausgegebene Werk „Thiere der Heimath“ erscheint nun in zweiter Auflage in zwei großen Quartbänden (Kassel, Theodor Fischer), deren erster vollendet vorliegt und wohl geeignet erscheint, die volle Theilnahme aller Kreise zu erwecken. Der Inhalt des ersten Bandes zerfällt in einen „allgemeinen Theil“, in welchem das Ehe- und Familienleben der Vögel nebst ihrem Gesange, ihre Nestbaukunst, der Zug der europäischen Vögel, das Seelenleben der Säugethiere und Vögel und der Winterschlaf der höheren Thierwelt auf Grund des genauesten, ernstlichsten Studiums und mit der sichersten Beherrschung des Stoffes dargestellt wird. Die Sprache ist gemeinverständlich, die Textabbildungen und Chromolithographien nach Originalen von C. F. Deiker, Adolf Müller und G. Mützel thun das Ihrige, eine vollkommen klare und lebendige Anschauung zu erzielen.

Der Jäger wie der Forscher, der Lehrer wie der Naturfreund werden aber mit noch gesteigertem Interesse bei dem folgenden „besonderen Theile“, „Wesen und Wandel der Säugethiere“, verweilen, dessen Abbildungen die Thiere in lebensvoller Stellung und mit scharfer Ausprägung ihrer charakteristischen Eigenthümlichkeiten dem Auge vorführen. Raubthiere, Hufthiere, Insektenfresser, Nager und Handflatterer sind in fesselnden Einzelbildern behandelt, und namentlich die Artikel über die Familie der Hunde, mit eingehender Schilderung der Rassen der hohen Jagd und der Hunde für die Niederjagd, werden auch dem erfahrensten Weidmanne neue Gesichtspunkte eröffnen.

Möge nun der II. Band dieses „Prachtwerkes“ bald folgen und das Ganze bei dem deutschen Volke die allgemeine Beachtung finden, welche es verdient!
A.