ADB:Alschinger, Andreas

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Alschinger, Andreas“ von Heinrich Wilhelm Reichardt in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 1 (1875), S. 353–354, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Alschinger,_Andreas&oldid=- (Version vom 21. Juli 2019, 21:34 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Alpert von Metz
Nächster>>>
Alsloot, Denis van
Band 1 (1875), S. 353–354 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Kein Wikipedia-Artikel
(Stand Dezember 2018, suchen)
GND-Nummer 132911043
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|1|353|354|Alschinger, Andreas|Heinrich Wilhelm Reichardt|ADB:Alschinger, Andreas}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=132911043}}    

Alschinger: Andreas A., Botaniker, geb. 20. Nov. 1791 zu Angern nächst Budweis in Böhmen, † zu Wien 10. Jan. 1864. Er absolvirte das Gymnasium und die Philosophie in Linz, wurde 1821 Professor am Lyceum (seit 1855 Obergymnasium) zu Zara in Dalmatien und lehrte an dieser Anstalt Weltgeschichte, classische Philologie und nach dem Inslebentreten des neuen noch gegenwärtig geltenden Studienplanes auch Naturgeschichte. 1858 trat A. in [354] den Ruhestand und übersiedelte nach Wien. Während seines Aufenthaltes in Dalmatien durchforschte er dieses Land in botanischer Richtung und gab 1832 die „Flora Jaderensis“ heraus. Genau und gewissenhaft gearbeitet, trug dieselbe wesentlich zur besseren Kenntniß der Vegetation Dalmatiens bei und war vor dem Erscheinen von de Visiani’s „Flora dalmata“ eine vielfach benützte Quelle für das Studium der dortigen Pflanzenwelt. Ferner veröffentlichte A. einen Nachtrag zur „Flora Jaderensis“ (1853) und schrieb noch mehrere kleinere Abhandlungen botanischen Inhaltes. Eine ausführliche Biographie Alschinger’s mit Anführung aller seiner Publicationen findet sich in der „Oesterreichischen botanischen Zeitschrift“ von Skofitz XIV. (1864) S. 151–154.