ADB:Bünger, Christian Heinrich

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Bünger, Christian Heinrich“ von Ernst Henke in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 3 (1876), S. 540, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:B%C3%BCnger,_Christian_Heinrich&oldid=- (Version vom 22. Juli 2019, 14:41 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Nächster>>>
Buno, Johannes
Band 3 (1876), S. 540 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Christian Heinrich Bünger in der Wikipedia
GND-Nummer 118517058
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|3|540|540|Bünger, Christian Heinrich|Ernst Henke|ADB:Bünger, Christian Heinrich}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=118517058}}    

Bünger: Christian Heinrich B., Chirurg und Anatom, geb. zu Braunschweig 11. Oct. 1782, † zu Marburg 8. Dec. 1842. In Halle unter Loder und in Helmstädt unter Beireis gebildet, behielt er besonders für den letzteren lebenslang eine Verehrung, welche selbst den Trieb nicht ausschloß, es dem Wundermanne bisweilen in Seltsamkeit nachzuthun. In Helmstädt erhielt er noch seine erste Anstellung als Prosector und ging nach Aufhebung dieser Universität 1810 nach Marburg über, wo er 1812 als außerordentlicher und 1815 als ordentlicher Professor und Director der Anatomie angestellt wurde. Seiner dreißigjährigen Wirksamkeit in diesem Amte verdankt die Universität das nach seinen Vorschlägen ausgeführte und durch seine ausgezeichneten Präparate und Sammlungen bereicherte anatomische Institut; wenig thätig als Schriftsteller erwarb er sich den Ruhm des geschicktesten und kühnsten Operateurs und eines hochverehrten Lehrers. Sein Herz und sein Schädel sind nach seinem Willen in seiner Stiftung niedergelegt.

Ueber ihn Aem. Ludw. Richter in einem Marburger Progamm vom 10. Sept. 1843, S. 52.