ADB:Bergmüller, Johann Georg

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Artikel „Bergmüller, Johann Georg“ von Wilhelm Schmidt (Kunsthistoriker) in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 2 (1875), S. 396, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Bergm%C3%BCller,_Johann_Georg&oldid=- (Version vom 18. Oktober 2019, 16:45 Uhr UTC)
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Bergmüller: Johann Georg B., Maler, Kupferstecher und Kunsthändler, geb. zu Türkheim 1688, † zu Augsburg 1762, lernte zuerst bei A. Wolff in München und bildete sich dann in Rom nach Carlo Maratti. Vom J. 1720 an leitete er als Director die Augsburger Akademie; auch erhielt er den Titel eines bischöflichen Cabinetsmalers. Bergmüller’s Gebiet war die religiöse Historienmalerei; er war ein sehr gewandter Maler, namentlich in Fresco, und hat eine große Anzahl Werke für Kirchen und Klöster geliefert; seine Behandlung ist leicht, seine Farbe blühend aber ohne Kraft, seine Zeichnung gefällig, aber ohne Richtigkeit. Er hat auch viele Blätter in zumeist etwas kleinlicher und harter Manier geätzt. Ferner veröffentlichte er zwei Schriften: „Geometrischer Maßstab der Säulenordnung“ (1752) und „Anthropometria“ (1723), die später von seinem Sohne vermehrt wurde. Dieser, Johann Baptist B., Maler und Kupferstecher, geb. zu Augsburg 1724, † 1785, trat in die Fußstapfen seines Vaters, ohne ihn jedoch erreichen zu können.