ADB:Beyschlag, Johann Balthasar

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Artikel „Beyschlag, Johann Balthasar“ von Paul Pressel in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 2 (1875), S. 606, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Beyschlag,_Johann_Balthasar&oldid=- (Version vom 22. Oktober 2019, 01:40 Uhr UTC)
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Beyschlag: Johann Balthasar B., geb. 4. Nov. 1669 in Schwäbisch-Hall, † daselbst 14. Sept. 1717. Sohn eines Rathsherrn, studirte er 1687 in Wittenberg, magistrirte daselbst 1689 uns wurde 1692 Adjunct der philosophischen Facultät, wobei er eine Monographie über Joh. Brentz, den Reformator Halls und später Würtembergs, herausgab. Von 1694 an diente er seiner Vaterstadt als Geistlicher bis zum Decan oder Antistes hinauf. Sein Grabstein besagt noch heute, er habe ganz und gar der Kirche, nicht sich selber, gelebt. – Außer andern erbaulichen Schriften erschien von ihm: „Gottgeheiligte Kirchen- und Haus-Andacht oder neu verfertigtes evangelisches Gesang- und Gebet-Buch“, Nürnberg 1699. Hatte er schon in dieser Sammlung eigene Lieder aufgenommen, so veröffentlichte er seine Muse noch besonders: „Centifolia melica oder hundertblättrige Liederrose“, Nürnberg 1709. – Von diesem Hundert finden sich noch etwelche in den Landesgesangbüchern: „Es lebt ja noch der alte Gott“, „Im Himmel ist gut wohnen“, „Mein liebster Heiland, Jesu Christ“, „Nur Flügel, ja, dem Himmel zu“ etc.

Leichenpredigt von Archidiakonus M. Seybold, Hall 1717. – Friedr. Jar. Beyschlag’s Sylloge variorium opusculorum, Hall II. 1731.