ADB:Brückmann, Urban Friedrich Benedikt

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Artikel „Brückmann, Urban Friedr. Benedict“ von Ferdinand Spehr in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 3 (1876), S. 398, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Br%C3%BCckmann,_Urban_Friedrich_Benedikt&oldid=- (Version vom 19. September 2019, 19:46 Uhr UTC)
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Brückmann: Urban Friedr. Benedict B., geb. zu Wolfenbüttel 23. April 1728, † zu Braunschweig 20. Juni 1812, ältester Sohn des als Schriftsteller gleichfalls bekannten, vielseitigen Gelehrten Franz Ernst B., dessen zahlreiche Werke Adelung im Gelehrten-Lexikon aufführt, war Doctor der Arzneiwissenschaft, Professor am anatomisch-chirurgischen Collegium, Hofrath und Leibmedicus in Braunschweig. Unter seinen bei Meusel aufgeführten Schriften sind besonders bemerkenswerth die, welche über die Edelsteine handeln, als deren bedeutendster Kenner B. bei seinen Zeitgenossen unbestritten galt. Auf Brückmann’s Autorität stützte Lessing in den antiquarischen Briefen seine Behauptungen über die Edelsteine, wie B. seinen Freund Lessing wiederum in mehreren Schriften, z. B. „Ueber den Sarder, Onyx und Sardonyx“, (1801. Nachtrag dazu 1804), gegen die Angriffe vertrat, welche v. Köhler gegen 26. 48 und 50 der antiquarischen Briefe gerichtet hatte. Auch Lessing’s Collectaneen zur Litteratur hat B. mit wesentlichen Erläuterungen bereichert. Sein Porträt ist mehrfach in Kupfer gestochen, am besten nach J. F. Eich von Chodowiecki 1776. Ueber seine bedeutende Sammlung von Edelsteinen vgl. Morgenblatt 1813, N. 24. 25. Seine in einem Zeitraum von mehr als 60 Jahren mit eben so großer Sachkenntniß als Mühe und unter großem Kostenaufwande zusammengebrachte Mineralien-Sammlung war eine der vollständigsten, welche je existirt haben. Der gedruckte Katalog derselben umfaßte 432 S. gr. 8.

Baldinger’s Biographien jetzt lebender Aerzte. Braunschw. Magazin, 1868. N. 31. S. 306.