ADB:Covillon, Johann

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Covillon, Johann“ von A. Weiß. in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 4 (1876), S. 537, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Covillon,_Johann&oldid=- (Version vom 22. Oktober 2019, 11:39 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Band 4 (1876), S. 537 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Kein Wikipedia-Artikel
(Stand April 2014, suchen)
GND-Nummer 133474372
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|4|537|537|Covillon, Johann|A. Weiß.|ADB:Covillon, Johann}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=133474372}}    

Covillon: Johann C., geb. zu Lille, † in Rom 1581, wurde durch die Beredsamkeit des Franz Strada und den Umgang mit Petrus Faber (Le Fèvre) 1544 zum Eintritt in die Gesellschaft Jesu zu Löwen bewogen. Schon damals rühmte man seine Gelehrsamkeit, im Griechischen zumal. Mit Faber ging er nach Portugal und lehrte Philosophie und Theologie in Coimbra, Rom, Lyon und dann in Ingolstadt, wohin er mit den ersten Jesuiten im J. 1556 geschickt worden war. Ueberall, wo er lebte, führte er das Disputationswesen wieder ein zu großem Nutzen für die akademischen Studien. Mehrmals war er auch Decan seiner Facultät in Ingolstadt. Im J. 1562 schickte ihn Herzog Albert als seinen Redner auf das Concil nach Trient. Von da berief ihn Cardinal Otto Truchseß zur Leitung der neugegründeten Universität nach Dillingen. Er starb als Pönitentiar an S. Peter in Rom. Seine hinterlassenen Schriften sind nicht bedeutend.

Mederer, Annales Ingolst. I, 245. 266. 273. Alegambe, Script. S. J. s. v. Joannes. Bei Backer, Ecriv. de la C. d. J. scheint er zu fehlen.
A. Weiß.