ADB:Curschmann, Carl Friedrich

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Artikel „Curschmann, Friedrich“ von Rochus von Liliencron in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 4 (1876), S. 649, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Curschmann,_Carl_Friedrich&oldid=- (Version vom 18. August 2019, 09:41 Uhr UTC)
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Curschmann: Friedrich C., Liedercomponist, geb. als Sohn eines Weinhändlers zu Berlin 21. Juni 1805, † (auf einer Reise) zu Langfuhr bei Danzig 24. Sept. 1841. Schon als Knabe ein guter und geschulter Sänger, verließ er die bereits begonnenen juristischen Studien, um sich ganz der Musik zu widmen, zunächst zu Cassel unter Spohr’s und Hauptmann’s Leitung. Dort ward auch seine Oper „Abdul und Erinye“ (im Clavierauszug 1836 als Op. 12 erschienen) mit Beifall aufgenommen. 1828 kehrte er nach Berlin zurück, wo ihn seine Lieder bald zum beliebten Componisten des Tages machten. 1836 ward er Mitglied der Singakademie und verheirathete sich später mit Rosa Eleon. Behrend, einer anmuthigen Sängerin, welcher manche seiner Lieder gewidmet sind. Sie überlebte den geliebten Gatten nur ein Jahr. C. war eine musikalische Natur und ein gut geschulter Tonsetzer, doch fehlte es ihm an Tiefe und Originalität, auch ließ er sich durch den Beifall, den seine Lieder beim großen Publicum fanden, zur Vielschreiberei verlocken. Von seinen Werken, Op. 1–28, gibt Ledebur im „Tonkünstlerlexikon Berlins“ ein Verzeichniß; es sind zum größten Theile Lieder, von denen (nach Ledebur) namentlich Op. 3. 7. 10. 11. 15. 22 und 27 eine große Beliebtheit erlangten.