ADB:Eliland

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Artikel „Eliland, Abt von Benedictbeuern“ von Georg Westermayer in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 6 (1877), S. 7, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Eliland&oldid=- (Version vom 20. Mai 2019, 21:18 Uhr UTC)
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Eliland, dritter Abt von Benedictbeuern (Pura, Buron), als solcher urkundlich bezeugt am 11. Juli 808, war einer der drei Edelinge, welche gegen die Mitte des 8. Jahrhunderts außer dem genannten Stifte eine Anzahl Klöster im baierischen Hochlande, Kochel, Schlehdorf, Staffelsee u. a. gründeten und um die Cultur der Gegend sich sehr verdient machten. Seine beiden Brüder Lantfried und Waldram wurden 740 bei der Einweihung des Münsters Pura mit ihm von St. Bonifacius mit der Kukulle bekleidet. Mabillon wollte während seiner Anwesenheit in Benedictbeuern (7. Septbr. 1683) Beweise für die fränkische Abkunft der drei Brüder gefunden haben. Nach den Aufzeichnungen der Klosterchronisten war E. ein Liebling Karls des Großen; derselbe schickte ihm eine Abschrift der Regel des h. Benedict sammt einer Reliquie dieses Altvaters, außerdem eine Bibel und zwei Bände Homilien als Geschenk. – Nur der Tag, nicht das Jahr seines Todes ist bekannt; an einem 14. August entschlief er in sehr hohem Alter.

Meichelbeck, Chronicon Benedictoburanum, ed. Haidenfeld 1753 p. 20 sq. A. Niedermayer, Das Mönchthum in Bajuwarien. Landshut 1859. S. 61 ff. Vgl. Pertz, Script. IX, 212 ss.