ADB:Elstner, Franz

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Elstner, Franz“ von Christian Johnen in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 48 (1904), S. 341, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Elstner,_Franz&oldid=- (Version vom 15. September 2019, 17:30 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Elßler, Fanny
Band 48 (1904), S. 341 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Kein Wikipedia-Artikel
(Stand September 2015, suchen)
GND-Nummer 135907551
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|48|341|341|Elstner, Franz|Christian Johnen|ADB:Elstner, Franz}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=135907551}}    

Elstner: Franz E., Stenograph, geboren am 16. August 1833 in Neupaulsdorf bei Reichenberg (Böhmen), † daselbst am 17. August 1896, war seit 1862 in dem Geschäfte von Johann Liebieg in Reichenberg in Stellung und vom Jahre 1870 bis zu seinem Tode Secretär der Bezirksvertretung in Reichenberg. Zuerst Gabelsberger’scher Stenograph und Mitbegründer des Gabelsberger’schen Stenographenvereins in Reichenberg, trat er Ende 1874 mit Gustav Braut, dem Herausgeber der Faulmann’schen Stenographie, die zuerst den Namen „Phonographie“ führte (A. D. B. LXVII, 212), in Briefwechsel. Die im Jahre 1875 veröffentlichte Phonographie fand dann in E. einen ihrer eifrigsten und thätigsten Vertreter. Er gründete am 27. September 1876 den „Deutschen Verein für Faulmann’sche Stenographie“ in Reichenberg und blieb dessen Vorstand bis zu seinem Tode; 1877 gab er mehrere Monate lang im Namen des Vereins eine Zeitschrift heraus. Bei der späteren Aenderung der Faulmann’schen Stenographie 1882/83 war E. hervorragend betheiligt. E. leistete auch als stenographischer Praktiker Vorzügliches und war noch kurz vor seinem Tode mit einer Aenderung des Kürzungsverfahrens der Faulmann’schen Stenographie sowie mit Abfassung eines Lehrbuches derselben und einer Geschichte des Reichenberger Vereins beschäftigt.

Oesterr. Blätter f. Faulmann’sche Stenographie I (1887), Nr. 2, IX (1896) Nr. 1. – Wiener stenogr. Presse VII (1896), Nr. 3. – Stenogr. Reformzeitung III (Wien 1882/83), Nr. 1, 2, 4. – Stenogr. Kurier II (Wiesbaden 1896), Nr. 10. – Archiv f. Stenographie 55 (1903) Heft 4, S. 175–179.