ADB:Förtsch, Paul Jacob

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Artikel „Förtsch, Paul Jakob“ von Julius August Wagenmann in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 7 (1878), S. 195–196, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:F%C3%B6rtsch,_Paul_Jacob&oldid=- (Version vom 24. April 2019, 12:19 Uhr UTC)
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Förtsch: Paul Jakob F., lutherischer Theolog des 18. Jahrhunderts, geb. 17. Nov. 1722 zu Großenhain im Kurfürstenthum Sachsen, gest. 30. Nov. 1801 zu Harburg. Vorgebildet zu Schulpforte, studirte er 1742 ff. in Leipzig, wurde Magister 1747, Katechet an der Peterskirche 1748, Prof. philos. eo. und erster Universitätsprediger in Göttingen 1751, Dr. theol. und Prof. th. eo. [196] 1758, Prof. ordin. 1761, Superintendent und Pastor zu St. Johannis in G. 1764, Generalsuperintendent zu Göttingen 1766, zuletzt 1773–1801 Generalsuperintendent zu Harburg. Seine Vorlesungen wie Schriften bewegen sich meist auf dem Gebiet der praktischen Theologie und umfassen Homiletik, Katechetik, Pastoraltheologie, aber auch Dogmatik, Moral, Hermeneutik und praktische Exegese; seine Schriften sind meist Predigten und Programme, z. B. über die histor. Beweise für die Wahrheit des Christenthums, über die Verbindung des philosophischen mit dem theologischen Studium, über den Gebrauch der Perikopen, Anleitung zum erbaulichen Predigen, Entwurf der katechetischen Theologie, aber auch de unione mystica, über das testim. Sp. S. internum, Nachricht von einem zu Christo bekehrten jüdischen Schulmeister (1771) usw.

S. Pütter’s akad. Gelehrtengesch. der Univ. Göttingen I, S. 124; II, S. 72; Saalfeld, Gesch. der Univ. Göttingen S. 60; Albrecht und Köhler, sächs. Kirchen- und Predigergeschichte I, 481 ff.