ADB:Freytag, Georg Wilhelm

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Freytag, Georg Wilhelm Friedrich“ von Philipp Wolff in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 7 (1878), S. 373–374, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Freytag,_Georg_Wilhelm&oldid=- (Version vom 7. Dezember 2019, 14:33 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Band 7 (1878), S. 373–374 (Quelle).
Wikisource-logo.png Georg Wilhelm Freytag bei Wikisource
Wikipedia-logo-v2.svg Georg Wilhelm Freytag in der Wikipedia
GND-Nummer 100126707
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|7|373|374|Freytag, Georg Wilhelm Friedrich|Philipp Wolff|ADB:Freytag, Georg Wilhelm}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=100126707}}    

Freytag: Georg Wilhelm Friedrich F., geboren zu Lüneburg am 19. September 1788, † am 16. November 1861 als Professor des Arabischen in Bonn. Er studirte Theologie und morgenländische Philologie zu Göttingen und wurde dort Repetent; kam von da als Bibliotheksadjunct nach Königsberg und 1815 als Divisionsprediger nach Paris. Nach erfolgtem Friedensschlusse erwählte er sich daselbst Sacy als seinen Meister, zu dessen tüchtigsten Schülern er gehörte. Von 1819 an wirkte er zu Bonn als Lehrer und Schriftsteller. Durch Herausgabe eines arabischen Lexikons half er einem der größten Bedürfnisse für das Studium des Arabischen ab, denn das Lexikon von Golius war kaum mehr aufzutreiben. Von seinen andern zahlreichen Werken nennen wir seine „Selecta ex historia Halebi“, Paris u. Straßburg 1819; seine „Hamasa“, Bonn 1828, wozu er später eine lateinische Uebersetzung geliefert hat; seinen „Ibn Arabschah“ dem auch eine lateinische Uebersetzung nachfolgte; seine „Arabum [374] proverbia“, Text mit Uebersetzung. Zuletzt ließ er, als Product vieljährigen Sammelfleißes, eine „Einleitung in das Studium der arabischen Sprache“, Bonn 1861, erscheinen, ein sehr nützliches Werk.