ADB:Gehema, Johannes Abraham à

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Gehema, Johannes Abraham à“ von Hermann Frölich in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 8 (1878), S. 497, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Gehema,_Johannes_Abraham_%C3%A0&oldid=- (Version vom 13. Oktober 2019, 11:10 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Gehe, Eduard Heinrich
Band 8 (1878), S. 497 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Jan Abraham von Gehema in der Wikipedia
GND-Nummer 115373306
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|8|497|497|Gehema, Johannes Abraham à|Hermann Frölich|ADB:Gehema, Johannes Abraham à}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=115373306}}    

Gehema: Johannes Abraham à G., auch Gehma geschrieben, polnischer Edelmann und reformatorischer Schriftsteller auf dem Gebiete der deutschen Heeressanitätseinrichtungen, geb. ungefähr 1662 und † 1700. G. widmete sich nach dem frühen Tode seiner Eltern der Landwirthschaft und dann dem Militär, bei welch letzterem er von der Pike auf bis zum Hauptmann vorrückte und sich an 11 Feldzügen betheiligte. Später entsagte er der Officiersstellung, um Medicin zu studieren und die letztere alsdann in Holstein, Hamburg, Berlin etc. mit den günstigsten Erfolgen auszuüben. Seine militärsanitären Organisationsvorschläge, deren wesentliche im Laufe der Zeit verwirklicht worden sind, legte er in folgenden Schriften nieder: „Wolversehner Feld-Medicus Begreiffende die Misbraüche, welche bißhero sowohl in Anstellung der Hn. Feld-Medicorum, als Feldscherer, wie auch bei Einrichtung der also genannten Feld-Kasten vergangen sind, sambt Einem unmaßgeblichen wohlmeinendem Project, wie und auff was weise solches alles könne remediret werden“, 1684. 91. „Der Officirer woleingerichtete Feldapothek“, 1688. „Kranker Soldat, sammt einer Feldapothek“, 1690. „Der kranke Soldat, bittend, daß er möge hinführo besser conserviret, mitleidiger tractiret und vorsichtiger curiret werden“, 1690. 99.

Molleri Cimbria literata, tom. II pag. 218–20. – Allgemeine militärärztliche Zeitung 1869, Nr. 19 u. 20.