ADB:Gliemann, Philipp Albert

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Artikel „Gliemann, Philipp Albert“ von Carl Clauß in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 9 (1879), S. 236, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Gliemann,_Philipp_Albert&oldid=- (Version vom 13. November 2019, 01:56 Uhr UTC)
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Gliemann: Philipp Albert G., Porträtmaler, geb. 26. Decbr. 1822 zu Wolfenbüttel, † 25. April 1872 zu Dresden, war der Sohn eines für die Stobwasser’sche Dosenfabrik in Braunschweig beschäftigten Malers und mußte früh schon letzterem bei der Arbeit an die Hand gehen. Bei seinem energischen Vorwärtsstreben und ungewöhnlichen Talente gelang es ihm endlich im J. 1844 nach Dresden auf die Akademie zu kommen und hier unter J. Hübner seine künstlerische Ausbildung zu vollenden. Durch ein weibliches Bildniß zog er, auf der ersten allgemeinen deutschen und historischen Kunstausstellung zu München 1858 die Aufmerksamkeit weiterer Kreise auf sich. In Dresden war er Jahre lang der gesuchteste Porträtmaler und namentlich auch für den Hof viel beschäftigt. Ein von ihm gemaltes lebensgroßes Bildniß des Königs Johann schmückt die Aula der Universität Leipzig. Kleinere Ausflüge nach Paris und Antwerpen abgerechnet, war er bis zu seinem Tode in Dresden thätig. Ein Bruder Gliemann’s war Schauspieler und hat sich als Charakterdarsteller vortheilhaft bekannt gemacht.