ADB:Haslinger, Tobias

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Haslinger, Tobias“ von Karl Weiß in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 10 (1879), S. 745, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Haslinger,_Tobias&oldid=- (Version vom 21. September 2019, 12:05 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Nächster>>>
Haslob, Michael
Band 10 (1879), S. 745 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Tobias Haslinger in der Wikipedia
GND-Nummer 118546643
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|10|745|745|Haslinger, Tobias|Karl Weiß|ADB:Haslinger, Tobias}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=118546643}}    

Haslinger: Tobias H., Musikalienhändler, geb. zu Zell in Oberösterreich am 1. März 1787, † zu Wien am 18. Juni 1842. Nachdem er in Linz seine Ausbildung erhalten, kam er 1810 nach Wien und trat in das Geschäft des Kunsthändlers Steiner ein, welches er im J. 1826 auf seine Rechnung übernahm. Er begründete hier eines der größten Musikverlagsgeschäfte, bei H. erschienen viele Werke Mozart’s, Beethoven’s, Weber’s, Spohr’s, Hummel’s und Händel’s in correcten Ausgaben. H. war auch der Verleger sämmtlicher Werke des Wiener Walzer-Componisten Johann Strauß, Vater.

Karl H., sein Sohn, Componist und Musikalienhändler, geb. zu Wien am 11. Juni 1816, † am 26. December 1868, setzte das Musikaliengeschäft seines Vaters in dem früheren Umfange fort. Unter Czerny’s Leitung hatte er sich als Clavierspieler und unter jener von Ign. Seyfried als Componist herangebildet. Es sind von ihm zahlreiche Lieder, Concertstücke, Walzer, auch größere Instrumentalwerke erschienen.