ADB:Heidenreich, Gustav

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Artikel „Heidenreich, Gustav“ von Robert Dohme in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 11 (1880), S. 302, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Heidenreich,_Gustav&oldid=2497944 (Version vom 15. Juli 2018, 19:39 Uhr UTC)
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Heidenreich: Gustav H., geb. in Berlin den 27. Februar 1819, gestorben ebenda den 5. November 1855, Historienmaler, empfing den ersten Unterricht in Breslau beim Maler König, kam aber bald nachher in’s Wach’sche Atelier in Berlin. Nach vollendeter Lehrzeit fand er Beschäftigung bei der Ausführung der von Schinkel für die Vorhalle seines Museums entworfenen großen Wandgemälde. Später war er bei der malerischen Decoration des Neuen Museums betheiligt, wo die stereochromatischen Bilder im nordischen Saale „Hertha und Odin“, „die Nornen“, „das Spiel der Wassernixen und der Kampf der Riesen“, die Hauptwerke seines Lebens sind. Schon lange kränkelnd ging er in Folge eines Brustleidens im Herbst 1853 nach Italien, von wo er u. A. eine Copie der Messe von Bolsena heimbrachte. Im Herbst 1854 war er wieder in Berlin, wo sein Leiden nunmehr schnelle Fortschritte machte.

Eggers, Kunstblatt. 1856.