ADB:Hentzi von Arthurm, Heinrich

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Henzy von Arthurn, Heinrich Ritter“ von Wilhelm Edler von Janko in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 12 (1880), S. 11, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Hentzi_von_Arthurm,_Heinrich&oldid=- (Version vom 18. September 2019, 20:38 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Hentsch, Johann Jakob
Nächster>>>
Henzi, Samuel
Band 12 (1880), S. 11 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Heinrich Hentzi von Arthurm in der Wikipedia
GND-Nummer 116722754
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|12|11|11|Henzy von Arthurn, Heinrich Ritter|Wilhelm Edler von Janko|ADB:Hentzi von Arthurm, Heinrich}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=116722754}}    

Henzy: Heinrich, Ritter H. von Arthurn, österreichischer Generalmajor; Sohn eines Berner Patriziers, welcher als Oberst eines Dragonerregiments in österreichischen Diensten stand – und geboren zu Debreczin den 24. October 1785. Nachdem er seine akademische Ausbildung in der Ingenieurakademie erhalten hatte, trat er 1804 in das Corps ein und bewährte sich in den Feldzügen von 1805 bis 1815 als ein kenntnißreicher und tapferer Soldat. Wichtige und ersprießliche Dienste leistete H. in der nun folgenden Friedensepoche in den verschiedensten Verwendungen, rückte während dieser Zeit zum Generalmajor vor und ward nach zurückgelegten 40 Dienstjahren in den Adelstand erhoben. Bei Ausbruch der Bewegung 1848 ernannte ihn Feldmarschall Fürst Windischgrätz zum Commandanten der Festung Ofen, bei deren Vertheidigung er sich hohen Ruhm erwarb. Ein Vorbild der Hingebung für Kaiser und Vaterland, bei zwanzig abgeschlagenen Stürmen nie seine Todesverachtung verläugnend, wurde H. nach Ersteigung der Mauern am 21. Mai 1849 tödtlich getroffen und starb 15 Stunden später, in seinen letzten Momenten auch vom Feinde geehrt. Da ihm das Maria Theresienkreuz zuerkannt war, erhob der Kaiser seinen einzigen Sohn in den Freiherrnstand; dem Helden setzte er ein prachtvolles Denkmal an seiner Ruhestätte.

Hirtenfeld, Der Milit. Maria Theresia-Orden, Wien 1857. Némedy, Die Belagerungen Ofens 1686 und 1849, Pesth 1853.