ADB:La Motte, August de

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Artikel „La Motte, August de“ von Bernhard von Poten in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 17 (1883), S. 573, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:La_Motte,_August_de&oldid=- (Version vom 21. Juli 2019, 16:22 Uhr UTC)
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La Motte: August de La M., kurhannoverscher Generallieutenant, am 17. November 1713 geboren, nahm als Stabsoffizier der Infanterie am Siebenjährigen Kriege Theil, wo er für sein umsichtiges Benehmen beim Angriff auf Dillenburg am 7. Januar 1760 100 Louisdors als Belohnung erhielt und bei der Belagerung von Kassel im Herbst des Jahres 1762 mit Auszeichnung genannt wird, und wurde 1775 als Oberst mit dem Commando einer drei Bataillone Infanterie starken Brigade betraut, welche König Georg III. in englischen Sold nahm und zur Besatzung von Gibraltar stoßen ließ, um die dortige, durch den Abgang von Truppen nach Nordamerika geschwächte Garnison zu verstärken. Seit 1776 Generalmajor, nahm er mit seiner Brigade an der denkwürdigen, über drei und ein halbes Jahr währenden Vertheidigung der Festung als dritter im Commando unter General Sir George Elliot Theil (1779–83); seinen und seiner Truppen Leistungen hat Elliot in seiner dienstlichen Correspondenz ein glänzendes Beispiel gesetzt, König Georg III. erkannte sie durch eine Reihe hervorragender Belohnungen an. Im October 1784 in das Vaterland zurückgekehrt, starb er in seiner Garnison Verden am 29. August 1788 an Entkräftung.

L. v. Sichart, Geschichte der königlich-hannoverschen Armee, III, Hannover 1870, für welches Buch La Motte’s ungedrucktes Tagebuch vom 21. Juni 1779 bis 23. Juni 1783 benutzt ist.