ADB:Locella, Alois Freiherr von

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Locella, Alois Emmerich Freiherr von“ von B. in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 19 (1884), S. 58–59, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Locella,_Alois_Freiherr_von&oldid=- (Version vom 17. Oktober 2019, 15:48 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Lobwasser, Ambrosius
Nächster>>>
Locher, Jakob
Band 19 (1884), S. 58–59 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Kein Wikipedia-Artikel
(Stand November 2013, suchen)
GND-Nummer 100370063
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|19|58|59|Locella, Alois Emmerich Freiherr von|B.|ADB:Locella, Alois Freiherr von}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=100370063}}    

Locella: Alois Emmerich Freiherr v. L., geb. zu Wien am 3. Septbr. 1733, trat, nachdem er seine Studien an der theresianischen Ritterakademie vollendet hatte, in den österreichischen Staatsdienst, in welchem er allmählich bis zu der Stellung eines wirklichen niederösterreichischen Regierungsrathes und Beisitzers der Büchercensurcommission avancirte; er starb in Wien am 27. December 1800. Schon während seiner Studienzeit hatte er besondere Neigung für die classische Philologie empfunden und als junger Mann von 21 Jahren eine Probe dieser seiner Studien in der ohne seinen Namen erschienenen Schrift „Tria tentamina ad illustrandas leges XII tabularum“ (Wien 1754) veröffentlicht; dieser Neigung blieb er auch in späteren Jahren treu und erwarb sich durch seine Ausgabe des griechischen Romans des Xenophon von Ephesus, welche einen auf Grund einer neuen Vergleichung der (einzigen) Florentiner Handschrift wesentlich verbesserten Text, eine neue lateinische Uebersetzung und einen gründlichen Commentar enthält (Wien 1796), eine angesehene Stellung unter den Philologen seiner Zeit, wie er auch mit dem bedeutendsten österreichischen Alterthumsforscher jener Zeit, [59] dem Numismatiker J. Eckhel, persönlich eng befreundet war. – Außerdem hat er noch zwei kleinere Schriften veröffentlicht: „Dialogus de iteratis librorum editionibus“ (Wien 1758) und „Essai sur la necessité de conférer les emplois selon les talens“ (ebendas. 1760).

Vgl. Dr. C. v. Wurzbach, Biographisches Lexicon des Kaiserthums Oesterreich, 15. Thl., S. 359.
B.