ADB:Mechtel, Johann

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Mechtel, Johann“ von Franz Xaver Kraus in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 21 (1885), S. 154, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Mechtel,_Johann&oldid=- (Version vom 19. Juni 2019, 03:15 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Meckenem, Israel van
Band 21 (1885), S. 154 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Kein Wikipedia-Artikel
(Stand September 2014, suchen)
GND-Nummer 104349409
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|21|154|154|Mechtel, Johann|Franz Xaver Kraus|ADB:Mechtel, Johann}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=104349409}}    

Mechtel: Johann M., geb. zu Pfalzel (Palatiolum) bei Trier (wann?), 1595 Stiftsherr zu S. Georg in Limburg a. d. Lahn, dann Dechant desselben Stifts. Mißhelligkeiten mit den Capitularen veranlaßten seine Resignation auf diese Dignität, worauf er Canonicus in S. Paulin bei Trier wurde. In Limburg bearbeitete er die berühmte „Limburger Chronik“, welche früher vielfach als sein Werk bezeichnet wurde, deren größerer und älterer Theil hauptsächlich auf Tilmann Elhelm (Emmel?) von Wolfhagen zurückzuführen ist. Vgl. Arthur Wyß, Die Limburger Chronik untersucht u. s. f. Marburg 1875. Die Ausgaben der Chronik verzeichnet bei Lorenz, Deutschl. Geschichtsquellen2 I, 118, wo indessen die Ausgabe Hontheims (Prodr. Hist. Trev. II, 1048) übersehen ist. Mechtel’s Todesjahr ist ebenfalls unbekannt.

Ein anderer Johann M., gleichfalls aus Pfalzel, war Pfarrer von Elsen im Erzstift Trier, er ist Verfasser des in der Trier’schen Stadtbibliothek handschriftlich erhaltenen Werkes Pagus Logenahe. Man hält ihn für den Oheim des ersteren, nach Andern wären beide identisch.

Vgl. Trierische Kronik VII (1822), S. 163.