ADB:Pachelbel, Wolfgang Gabriel

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Pachelbl v. Gehag, Wolfgang Gabriel“ von Johann Friedrich von Schulte in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 25 (1887), S. 58, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Pachelbel,_Wolfgang_Gabriel&oldid=- (Version vom 29. Januar 2020, 03:20 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Pachelbel, Wolf Adam
Band 25 (1887), S. 58 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Kein Wikipedia-Artikel
(Stand April 2013, suchen)
GND-Nummer 124910726
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|25|58|58|Pachelbl v. Gehag, Wolfgang Gabriel|Johann Friedrich von Schulte|ADB:Pachelbel, Wolfgang Gabriel}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=124910726}}    

Pachelbl: Wolfgang Gabriel P. v. Gehag, geb. am 10. Juni 1649 zu Wunsiedel, † am 26. November 1728 zu Onolzbach, Sohn Wolfgang Adams (s. o), erhielt die Vorbildung in Baireuth, legte die juristischen Studien in Jena und Leipzig zurück, erwarb an letzterer Universität 1678 die juristische Doctorwürde, trat im folgenden Jahre als Anleiter (Advocat) beim Landgericht in Ansbach ein, wurde zugleich markgräflicher Rath in Onolzbach, nach kurzer Zeit Beisitzer, im J. 1703 erster, 1705 brandenburgisch-culmbachischer Geheimrath. Er war ein angesehener Mann und stand mit verschiedenen bedeutenden Zeitgenossen, darunter Leibnitz und Hert, im Briefwechsel. Seine litterarische Thätigkeit umfaßt vorzugsweise das Staatsrecht und die Staatsverwaltung, daneben besondere brandenburgische Angelegenheiten, auch einzelne historische Dinge, darunter als absonderlich die „diss. historico-juridica de originibus electorum, deque etiam Christi nativitate non junioribus cet.“ Hal. Magd. 1705. 4°, worin die Kurfürsten in die älteste Zeit versetzt werden und das Burggrafenthum Nürnberg bereits im 9. Jahrhundert als Kurfürstenthum erscheint. Jugler zählt 41 Schriften auf, während Moser und Pütter in ihren staatsrechtlich-litterarischen Schriften keine angeben. Seine Doctordissertation „de prohibitione nuptiarum in gradu secundo lineae inaequalis“, Lips. 1728 ist die einzige aus dem Kirchenrechte.

Jugler, Beiträge, V, 295. – Fikenscher, Gel. Baireut, VII, 4.