ADB:Peter Friedrich Wilhelm

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Artikel „Peter Friedrich Wilhelm, Erbprinz von Holstein-Gottorp“ von August Mutzenbecher in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 25 (1887), S. 469, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Peter_Friedrich_Wilhelm&oldid=2503942 (Version vom 15. Dezember 2017, 19:40 Uhr UTC)
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Peter Friedrich Wilhelm, Erbprinz von Holstein-Gottorp, geb. zu Eutin am 3. Januar 1754, war der einzige Sohn des Herzogs Friedrich August, Fürstbischofs von Lübeck, nachmaligen Herzogs von Oldenburg. Nachdem er 1769/70 in Kiel studirt hatte, trat er eine längere Reise an, welche dadurch von Bedeutung geworden ist, daß J. G. Herder der Begleiter des Prinzen war und auf derselben nach Darmstadt und zu Goethe nach Straßburg geführt wurde (1770/71). Im J. 1773 wurde der Prinz vom Domcapitel zu Lübeck zum Coadjutor des Hochstifts gewählt und nahm im December desselben Jahres an dem Einzuge seines Vaters in die Hauptstadt der der jüngeren holstein-gottorpischen Linie cedirten Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst Theil. Aber eine Geisteskrankheit, deren Spuren sich schon früher gezeigt hatten, die indeß auf einer Reise, welche der beabsichtigten Vermählung des Prinzen mit der Prinzessin Charlotte von Hessen-Darmstadt galt, zum völligen Ausbruch kam, führte die Nothwendigkeit herbei, den Prinzen nicht nur auf die Coadjutorie in Lübeck, sondern auch auf die Nachfolge in der Regierung des Herzogthums Oldenburg verzichten zu lassen (14. Februar 1777). Nach dem Tode des Vaters (6. Juli 1785) überwies ihm der König von Dänemark das Schloß zu Plön, wo er am 2. Juli 1823 starb.