ADB:Saedt, Otto

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Artikel „Saedt, Otto“ von Johann Friedrich von Schulte in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 30 (1890), S. 166, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Saedt,_Otto&oldid=- (Version vom 25. Juni 2019, 02:09 Uhr UTC)
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Saedt: Otto Joseph Arnold S., praktischer Jurist, geb. am 2. Juli 1816 zu Cleve als Sohn eines Professors, † 1½ Uhr Nachts vom 1. auf 2. September 1886 zu Köln. Er legte in der Geburtsstadt vom Herbst 1825 bis 1835 mit wiederholter, durch Krankheit hervorgerufener Unterbrechung die Gymnasialstudien zurück, wurde auf Grund des Maturitätszeugnisses vom 12. August 1835 am 20. October in Bonn als Student der Rechte immatriculirt, am 26. October 1836 in Berlin, bestand hierselbst am 8. September 1838 die Auscultatorprüfung „sehr gut“, wurde beim Landgericht in Cleve am 20. October vereidigt, im Juni 1839 ans Landgericht zu Düsseldorf versetzt, genügte vom 28. Juni bis 27. Juni 1840 der Militärpflicht als Einjährig-Freiwilliger beim 16. Infanterieregiment, legte am 12. März 1841 die zweite juristische Prüfung „gut“ ab, wurde am 6. April zum Referendar ernannt, am 22. Mai auf Antrag nach Coblenz, am 25. August wieder nach Düsseldorf versetzt, bestand am 27. August 1844 die dritte Prüfung „sehr gut“ und wurde am 29. November 1844 vom Justizminister zum Landgerichtsassessor ernannt und dem Landgericht in Cleve zugewiesen. Am 4. August 1845 erfolgte seine Versetzung nach Düsseldorf, am 27. November 1847 erhielt er ein Commissorium beim Landgericht in Köln, wurde am 27. December 1848 zum Staatsprocurator am Landgericht und am 31. März 1857 zum Generaladvocaten am Appellationsgerichte in Köln ernannt. In dieser Stellung blieb er bis zur neuen Gerichtsverfassung, mit deren Eintritt (1. October 1879) er unter Verleihung des Charakters als Geheimer Ober-Justizrath in den Ruhestand versetzt wurde. Er gehörte zur streng katholischen ultramontanen Partei, und war für deren Interessen stets zu Rath und Hülfeleistung bereit. Schrift: „Die katholischen Kirchenfabriken des linken Rheinufers, deren Stellung zur Kirche, zum Staate und zur Gemeinde“, Köln 1854, 2. Aufl. 1865.

Personalacten.