ADB:Schlosser, Philipp Casimir

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Schlosser, Philipp Casimir“ von Adolf Link in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 31 (1890), S. 550, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Schlosser,_Philipp_Casimir&oldid=- (Version vom 19. September 2021, 23:12 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Band 31 (1890), S. 550 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Philipp Casimir Schlosser in der Wikipedia
GND-Nummer 117330361
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|31|550|550|Schlosser, Philipp Casimir|Adolf Link|ADB:Schlosser, Philipp Casimir}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=117330361}}    

Schlosser: Philipp Casimir S., geboren zu Darmstadt am 19. October 1658, besuchte das Pädagogium seiner Vaterstadt, 1675 die Universität Heidelberg, 1676 Gießen, wo er 1678 Magister wurde. Er war dann Erzieher der Söhne Landgraf Ludwig VI. 1686 ernannte ihn die Regentin Elisabeth Dorothea zum Professor der Logik und Metaphysik in Gießen. 1695 wurde er mit drei anderen Collegen dimittirt, weil er die theologische Facultät verschiedener Irrthümer beschuldigt hatte, ohne einen ausreichenden Beweis erbringen zu können (vgl. E. F. Neubauer in Heßisches Heb-Opfer 5. Stück, S. 507 und 1130. Gießen 1734). 1696 folgte er einem Rufe nach St. Goar als Prediger und Inspector der lutherischen Kirchen und Schulen in der Niedergrafschaft Katzenelnbogen. 1706 endlich vertauschte er diese Stelle mit dem Amte eines Superintendenten und Consistorialraths in Marburg, wo er am 1. Juli 1712 gestorben ist.

Vgl. Bernhard Duysing, Progressus funebris in obitum Phil. Cas. Schlosseri, Marburg 1712. – Strieder XIII, 47 ff.