ADB:Schuback, Johannes

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Artikel „Schuback, Johannes“ von Otto Beneke in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 32 (1891), S. 586, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Schuback,_Johannes&oldid=- (Version vom 20. Oktober 2019, 04:26 Uhr UTC)
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Schuback: Johannes S., Kaufmann, ein jüngerer Sohn des Hamburger Bürgermeisters Nik. S., geboren zu Hamburg am 16. September 1732, widmete sich dem Kaufmannsstande, und befand sich zu weiterer Ausbildung im J. 1755 grade zu Lissabon, als sich hier am 1. November das bekannte große Erdbeben ereignete, dem so viele Menschenleben zum Opfer fielen, während er die Gefahren dieser Katastrophe glücklich überstand. Nach Hamburg heimgekehrt, etablirte er hier ein rasch zu großartiger Blüthe gelangendes Handlungsgeschäft, welches keine Ungunst der Zeiten zu erschüttern vermochte, und welches unter der Leitung seiner Enkel und Urenkel aus der Familie Amsinck, noch gegenwärtig unter der alten Firma Johannes Schuback & Söhne hochangesehen im In- und Auslande blüht. Der treffliche Gründer dieses Hauses 1. Ranges war seiner Zeit in manchen bürgerlichen Verwaltungen und Ehrenämtern verdienstvoll thätig, „ein Stolz der Patrioten und der Kaufmannschaft Hamburgs“. Seit 1782 vom Könige von Portugal zum Generalconsul und 1790 zum Geschäftsträger ernannt, resignirte er in letzterer Eigenschaft 1808, und starb am 31. März 1817. Viel gelesen waren s. Z. zwei von ihm verfaßte Fachschriften „Ueber Geld und Banken“ 1787, und über „Das Hamburger Bancogeld“ 1791. – In seinem Privatleben ein stets gefälliger kluger Helfer in Bedrängnissen seiner Mitbürger, war er auch der Wittwe Eva König, der Braut Lessing’s, zu Rath und That gern bereit. Zu Beider Hochzeit am 8. October 1776 stellte er das im Familienbesitz befindliche Geburtshaus seines Vaters in York im Altenlande, dem Paare zur Verfügung, das hier getraut wurde.

Hamburger Schriftsteller-Lexikon VII, 55. – Schöne, Briefwechsel zw. Lessing und seiner Frau, S. 144, 145, 454, 455 und 544.