ADB:Schultes, Johann Adolf von

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Artikel „Schultes, Johann Adolf von“ von Franz Xaver von Wegele in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 32 (1891), S. 692, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Schultes,_Johann_Adolf_von&oldid=- (Version vom 18. September 2019, 07:52 Uhr UTC)
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Band 32 (1891), S. 692 (Quelle).
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Schultes: Johann Adolf v. S., Geschichtschreiber. Geboren am 29. October 1774 zu Reinhardsbrunn, widmete er sich der juristischen Laufbahn, wurde zunächst Amtmann in Themar, weiterhin (1804) Regierungsrath und (1808) Landesregierungsdirector in Coburg, † daselbst am 29. Mai 1821. Seine historischen Schriften sind ziemlich zahlreich und beschäftigen sich sämmtlich mit der Geschichte der fränkischen Lande, die unter die Herrschaft des ernestinischen Hauses gelangt waren. Als Hauptwerk muß die umfassende „Diplomatische Geschichte des Hauses Henneberg“ (2 Bde. Hildburgh. 1788–1791) betrachtet werden, woran sich seine „Historisch-statistische Beschreibung der Grafschaft Henneberg“ (1798) schließt. Daran reihen sich ferner die „Coburgische Landesgeschichte“ und die „Neuen diplomatischen Beiträge zur fränkischen und sächsischen Geschichte“ (1792) u. a. mehr. S. gehört unzweifelhaft zu den besten und verdientesten Forschern seiner Zeit auf dem Gebiet der Landesgeschichte, sachkundig, unermüdlich, sorgfältig und stets mit neuem Material auf einem noch wenig oder unergiebig behandelten Felde arbeitend. Das bedeutendste seiner Werke ist die Geschichte der Grafen von Henneberg, die auch neuen Forschungen und Publicationen gegenüber noch ihren Werth behauptet.[1]

[Zusätze und Berichtigungen]

  1. S. 692. Z. 24 v. o. ist hinzuzufügen: Neue Beiträge zur Geschichte deutschen Alterthums, 9. Lieferung: Der hennebergische Geschichtsschreiber Joh. Adolf v. Schultes, von Otto F. Müller (Meiningen 1891). [Bd. 33, S. 800]