ADB:Sickel, Heinrich Friedrich Franz

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Artikel „Sickel, Heinrich Friedrich Franz“ von Albert Schumann in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 34 (1892), S. 150–151, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Sickel,_Heinrich_Friedrich_Franz&oldid=- (Version vom 20. April 2019, 12:48 Uhr UTC)
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Sickel: Heinrich Friedrich Franz S., verdienter Pädagog und beliebter Prediger, zu Groß-Oschersleben am 17. October 1794 geboren, erhielt seine Schulbildung in Halberstadt, studirte 1812–14 in Göttingen, wirkte seit 1817 als Rector in Schwanebeck, dann als Lehrer an verschiedenen Anstalten in Magdeburg, bis er Ende 1823 als Oberpfarrer nach Aken an der Elbe berufen wurde. 1830 zum Director des königlichen Schullehrerseminars in Erfurt ernannt, war er es, der im dortigen Regierungsbezirke die erste Präparandenanstalt ins Leben rief und durch persönliche Anregung wie litterarische Thätigkeit eine zahlreiche, tüchtige und ihn hochverehrende Lehrerschaft heranbildete. Für mehrere Jahre auch als städtischer Oberschulaufseher erfolgreich thätig, kehrte er indeß 1840 wieder in das Predigtamt zurück, doch hatte er die damals übernommene Stelle als Oberprediger in Homburg am Harze nur kurze Zeit inne; bereits am 30. Januar 1842 starb er daselbst. Professor Friedrich Adolf Theodor v. Sickel in Wien ist sein ältester Sohn. Neben verschiedenen Hülfs- und Uebungsbüchern für den Unterricht in Religion, Geschichte, Erdbeschreibung und Rechnen [151] veröffentlichte er ein pädagogisches Schriftchen unter dem Titel „Schulmeisterklugheit“ und gab in Verbindung mit Director Heyse in Magdeburg ein Handbuch der Dichtungsarten heraus.