ADB:Stark, Christian Ludwig Wilhelm

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Artikel „Stark, Christian Ludwig Wilhelm“ von Paul Tschackert in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 35 (1893), S. 490, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Stark,_Christian_Ludwig_Wilhelm&oldid=- (Version vom 18. Oktober 2019, 16:31 Uhr UTC)
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Stark: Christian Ludwig Wilhelm St., protestantischer Theologe und Philosoph, † 1818. St. wurde am 28. September 1790 in Jena geboren; sein Vater war der im J. 1811 verstorbene sachsen-weimarsche Geh. Hofrath und Leibarzt Johann Christian St. Auf dem Gymnasium zu Weimar 1806 bis 1809 vorgebildet, studirte er in Jena seit 1809 Theologie, Philosophie, Alterthumskunde, Geschichte und Naturwissenschaften. 1812 promovirte St. als Doctor der Philosophie. In den Jahren 1814 und 1815 bildete er sich in Berlin weiter aus, kehrte 1815 nach Jena zurück und eröffnete jetzt hier exegetische und kirchengeschichtliche Vorlesungen. Zwei Jahre später erhielt er in Jena eine außerordentliche Professur der Theologie und Philosophie, fand aber am 1. Juli 1818 beim Baden in der Saale einen frühzeitigen Tod.

St. schrieb außer einigen Dissertationen: „Beiträge zur Vervollkommnung der Hermeneutik, insbesondere der des Neuen Testaments“ (Jena 1818, 8°); „Das Leben und dessen höchste Zwecke in ihrer allmählichen Entwicklung und in ihrer Vollendung durch das Christenthum“ (I. Theil 1817, II. Theil 1818 [dieser auch unter dem Titel: „Das Christenthum in seinem eigentlichen Wesen und seinem Wirken für die letzten Zwecke des Lebens], 2. Aufl. 1822).

Zu vgl. Heinrich Doering, Die gelehrten Theologen Deutschlands im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert, IV. Bd. (1835) S. 305–306, wo auch die Titel der anderen minder nennenswerthen Schriften Stark’s.