ADB:Starkloff, Adolf Freiherr von

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Artikel „Starkloff, Adolf von“ von Theodor Schön in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 35 (1893), S. 497–498, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Starkloff,_Adolf_Freiherr_von&oldid=- (Version vom 21. Juli 2019, 07:44 Uhr UTC)
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Starkloff: Heinrich Adolf v. St. war geboren am 11. Febr. 1810 in Ludwigsburg als Sohn des am 25. Juni 1840 in Stuttgart verstorbenen königl. württ. Oberstlieutenants Friedrich Heinrich v. St. und der am 8. November 1856 in Stuttgart verstorbenen Therese, geb. Schwarz. Er trat am 25. März 1827 in die württembergische Armee, wurde 1830 Lieutenant, 1836 Oberlieutenant, 1846 Hauptmann, 1857 Major, 1860 Oberstlieutenant und Commandant des 1. Jägerbataillons auf Hohenasperg, 1865 Oberst und Commandant des Regiments. Als solcher machte er 1866 den Feldzug gegen Preußen mit. 1869 wurde er Generalmajor und Brigadecommandant. Im französischen Krieg 1870–1871 trug er als Commandant der 2. Brigade am 6. August 1870 am Schluß der Schlacht von Wörth bei Elsaßhausen und Fröschweiler wesentlich zur Entscheidung bei, wie auch die von ihm geführten Truppen am 30. November 1870 vor Paris bei Mont Mesley und Bonneuil gegen den Ausfall der Franzosen tapfer Stand hielten. Für seine Verdienste erhielt er 1870 das Großkreuz des Friedrichsordens mit Schwertern und am 12. Juni (Diplom vom 29. August) 1873 den erblichen württembergischen Freiherrnstand, wie auch am 3. April 1876 das Großkreuz des Militärverdienstordens. Als Commandeur der 27. Division (2. württ.) nahm er 1876 den Abschied. Freiherr v. St., welcher auch Generaladjutant des Königs und Vorstand des Verwaltungsraths der württembergischen Invalidenstiftung war, starb am 9. März 1892 in Stuttgart. Seit dem 7. October 1847 war er vermählt mit Louise v. Vischer, Mitbesitzerin des Ritterguts Ihingen, einer Bruderstochter der Gemahlin Ludwig Uhland’s.

[498] Vester, Militär-Handbuch des Königreichs Württemberg, Stuttgart 1868, S. 122, 123. – Deutsche Kriegszeitung, Stuttgart 1870, S. 39; 1871, S. 70, 125–126. – Der deutsch-französische Krieg 1870/71, I (1874) 273 ff.; III (1876) 550. – Maximilian Gritzner, Standeserhebungen, Görlitz 1881, S. 851.