ADB:d’Alton, Eduard (Anatom)

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Artikel „d’Alton, Eduard“ von Victor Carus in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 1 (1875), S. 373, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:d%E2%80%99Alton,_Eduard_(Anatom)&oldid=- (Version vom 17. Oktober 2019, 13:18 Uhr UTC)
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d’Alton: Johann Samuel Eduard d’A.; Sohn des Jos. Wilh. Ed. d’A. (s. d.), geb. 17. Juli 1803 in St. Goar, † 25. Juli 1854. Er lebte als Knabe mit dem Vater[1] in Tieffurt bei Weimar, besuchte von 1814–19 die Schule in Wertheim und bezog dann die Universität Bonn, wo sein Vater Professor der Archäologie geworden war. Im J. 1824 wurde er Doctor der Medicin (Diss. über einen Fall von Blausucht). Nachdem er den Winter 1824/25 in Berlin gearbeitet hatte, besuchte er Paris und gab von dort aus das erste Heft der Osteologie der Vögel als Fortsetzung des osteologischen Kupferwerkes seines Vaters heraus; das zweite Heft bearbeiteten beide gemeinschaftlich, da die Gesundheit des Sohnes zu leiden begonnen hatte. Im J. 1827 wurde er Professor und Lehrer der Anatomie an der Akademie der Künste in Berlin, gewann von hier aus vereint mit Schlemm den von der Pariser Akademie ausgesetzten Preis für eine Arbeit über die Nerven der Fische, habilitirte sich 1830, wurde Professor und ging 1834 als Professor der Anatomie nach Halle. Ein von 1848–1850 in fünf Lieferungen begonnenes Handbuch der Anatomie mit meisterhaften Zeichnungen blieb unvollendet. d’A. war Schwiegersohn des Bildhauers Rauch.

Abhandl. d. naturforsch. Gesellsch. zu Halle, Bd. 2, 1855 (Jahrg. 1854), Sitzungsber. S. 35.

[Zusätze und Berichtigungen]

  1. S. 373. Z. 24 v. u. l.: mit dem Vater. [Bd. 2, S. 797]