Abgeblitzt

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Wechseln zu: Navigation, Suche
Textdaten
<<< >>>
Autor: Heinrich Schäffer
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Abgeblitzt
Untertitel: {{{SUBTITEL}}}
aus: Die zehnte Muse. Dichtungen vom Brettl und fürs Brettl. S. 134
Herausgeber: Maximilian Bern
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1904
Verlag: Otto Eisner
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
Originaltitel: {{{ORIGINALTITEL}}}
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Commons = Google-USA*
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
Die zehnte Muse (Maximilian Bern).djvu
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[134]

Abgeblitzt.

Das Weiblein spricht in Gnaden:
»Vielliebes Männchen du,
Ach, kauf’ mir dort im Laden
Die süssen, kleinen Schuh’!

5
Mit blitzenden Agraffen,

Höchst elegant im Bau,
Sind sie so recht geschaffen
Für deine kleine Frau!« –

Da lacht der Mann verfänglich:

10
»Bei deiner Schneiderin

Die Rechnung war sehr länglich;
Da schmilzt das Geld dahin!

Weshalb denn viel verschwenden
Für solche lütje Fru?

15
Ich trag’ sie auf den Händen,

Drum braucht sie keine Schuh!«

Heinr. Schäffer.