Abschiedsgruß

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Textdaten
Autor: Julius Hübner
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Titel: Abschiedsgruß
Untertitel:
aus: Zeitschrift für Museologie und Antiquitätenkunde sowie für verwandte Wissenschaften. 5. Jahrgang 1882, S. 136
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1882
Verlag: Wilhelm Baensch Verlagsbuchhandlung
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Erscheinungsort: Dresden
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Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: SLUB Dresden bzw. Scans auf Commons
Kurzbeschreibung: anläßlich seiner Verabschiedung als Galeriedirektor der Königlichen Gemäldegalerie Dresden am 1. September 1882 in den Ruhestand
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Bild
Gemäldegalerie Alte Meister (Dresden) Galeriewerk Bürkner i3.jpg
Bearbeitungsstand
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 Abschiedsgruß.


Nun gilts zu scheiden von euch lieben Bildern
Worauf so lang’ mein Auge oft geruht −
Lebt wohl! Ich geh’, und wie man scheiden thut,
Lasst einen letzten Blick die Trennung mildern.

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Was mich bewegt, euch brauch’ ichs nicht zu schildern,

Ihr wisst, ich denke still „was ist, ist gut“,
Und so befehl’ ich euch in Gottes Hut,
Er sei mit euch geliebten alten Bildern!

Wir kennen uns! Ich darf es kühnlich sagen,

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Denn Keiner hat euch so wie ich gekannt,

So lange Jahr’ im Herzen treu getragen.
Ich fühle stolz mit euch mich blutsverwandt,
Und muss ich bald auch leiblich euch verlassen,
Mein Geist wird ewig liebend euch umfassen!