Alte Jungfern

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Textdaten
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Autor: Johann Georg (Graf von Zuccato)
oder Johann Wilhelm Petersen
oder Friedrich Scharffenstein[1]
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Titel: Alte Jungfern
Untertitel:
aus: Anthologie auf das Jahr 1782, S. 257
Herausgeber: Friedrich Schiller
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1782
Verlag: J. B. Metzler
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Erscheinungsort: Stuttgart
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Originalsubtitel:
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Quelle: Commons
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[257]
Alte Jungfern.


Schon freuen sich aufs Paradies
     Die Reichen und die Armen.
Nur alter Jungfern soll gewiß
     Auch das sich nicht erbarmen.

Au weh! Sie kamen schon zu spät
     In diesem Jammerleben,
Und werden, wie die Sage geht,
     Auch dort nicht viel erheben.

Sie haben’s Maul umsonst gespizt!
     Dort freyet man nicht wieder,
Und zwischen beiden Stühlen sizt
     Das arme Korpus nieder.

Z.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Die Autorschaft des Textes ist nicht geklärt, da sich die Chiffre Z. nicht mit Sicherheit einem bestimmten Schriftsteller zuordnen lässt.
    Eduard Bülow geht davon aus, dass zumindest Friedrich Schiller nicht der Autor sein kann, da diese Epigramme zu gering und nichtig seien, als dass sie ihm zugeordnet werden könnten.
    Edmund Goetze vermutet entweder Johann Wilhelm Petersen oder Johann Georg, Graf von Zuccato als Autor.
    Eduard Boas hält es für eine zu gewagte These Zuccato die Chiffre Z. zuzordnen. Er vermutet unter diesem Kürzel eher den soldatisch witzige[n] [Friedrich] Scharffenstein.
    Genaueres in:
    • Edmund Goetze: Grundrisz zur Geschichte der deutschen Dichtung aus den Quellen von Karl Goedeke. Zweite ganz neu bearbeitete Auflage. Fünfter Band - Vom siebenjährigen bis zum Weltkriege. Zweite Abteilung. Dresden: Verlag von L. Ehlermann, 1893, Seite 166f.
    • Eduard Boas; Wendelin von Maltzahn (Hrsg.): Schiller’s Jugendjahre. – Zweiter Band. Hannover: Carl Rümpler, 1856. Seite 199.
    • Friedrich Schiller; Eduard Bülow (Hrsg.): Anthologie auf das Jahr 1782 von Friedrich Schiller – Mit einer einleitenden Abhandlung über das Dämonische und einem Anhange neu herausgegeben von Eduard Bülow. Heidelberg: Verlag von Bangel & Schmitt; Hoffmeister’sche Univ.-Buchhandlung, 1850. Seite XXXIX. f.