BLKÖ:Acerbi, Heinrich
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich | |||
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Band: 1 (1856), ab Seite: 2. (Quelle) | |||
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[3] e de’ contagj in genere“ (Mailand 1822).[WS 1] – Seine „Annotazioni di medicina pratica,“ in Italien noch immer geschätzt, haben ihn in einen gelehrten Streit mit Locatelli verwickelt. Außerdem schrieb er eine Biographie des Wundarztes Monteggia und eine andere des Angelo Poliziano. Auch war er Mitarbeiter der Biblioteca italiana.
Acerbi, Heinrich (Arzt, geb. zu Castano im Mailändischen 25. Oct. 1785, gest. zu Tremezzina 5. Dec. 1827). Nachdem er die medicinischen Studien geendet, machte er Reisen, um seine medicinisch-anatomischen und klinischen Kenntnisse zu vervollkommen. Als Hospitalarzt in Mailand erwarb er sich als Professor der Klinik und als medicinischer Schriftsteller einen Namen. Sein eigenthümlicher, geistreicher, von muntern Einfällen gewürzter Vortrag und die Kunst seiner überraschenden Diagnose füllten die Krankensäle, die unter seiner Leitung standen, mit Studirenden, so daß sie so zu sagen von selbst zu einer Schule der Klinik wurden. Außer einem Gedichte in seiner Jugend erschienen von ihm mehrere von der Wissenschaft noch heut anerkannte medicinische Schriften, worunter ein Hauptwerk genannt zu werden verdient: „Dottrina teorico-pratica del morbo petecchiale- Filippi (Giov. Dom.), Elogio del Dottore Enrico Acerbi (Milano 1828. 8°.). – Fontaneilles (E. P. H. de), Nécrologie de H. Acerbi, docteur en médecine (Paris 1828. 8°.). – Biographical Dictionary.
Anmerkungen (Wikisource)
- ↑ Der zur Grundlage dienende Scan ist im Bereich des Seitenwechsels verstümmelt. Zur Korrektur siehe Diskussionsseite.