BLKÖ:Döry von Jobbaháza, Joseph

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Nächster>>>
Doglioni, Lucio
Band: 3 (1858), ab Seite: 345. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: 143956264, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Döry von Jobbaháza, Joseph|3|345|}}

Döry von Jobbaháza, Joseph[WS 1] (k. k. Rittmeister und Ritter des Mar. Theresienordens, geb. zu Kis Dorog in Ungarn 1785, gest. zu Großwardein 20. März 1839). Trat als Cadet (Februar 1799) in’s Kürassier-Reg. Graf Kavanagh Nr. 4, jetzt Kaiser Ferdinand ein, wurde im Dec. 1800 Unterlieutenant, im Juli 1805 Oberlieutenant, machte den Feldzug desselben Jahres gegen Frankreich mit, wurde bei Castelfranco (24. Oct.) kriegsgefangen, jedoch auf Ehrenwort entlassen. Im Juli 1809 wurde er Second-Rittmeister im Hußaren-Reg. Landgraf Hessen-Homburg Nr. 4 – derzeit Graf Schlick – und zeichnete sich bei Aspern so sehr aus, daß er im Schlachtrapporte unter den Helden des Tages genannt wird. Im J. 1813 rückte er zum Escadrons-Commandanten vor. Am 17. Sept. dess. Jahres – bei der Hauptarmee in Böhmen eingetheilt – führte er eine Recognoscirung mit seltener Bravour aus und nahm dem Feinde 4 Kanonen, welche dieser eben im Kampfe mit einer andern geschlagenen Abtheilung erbeutete, wieder ab. Am 4. Jänner 1814 machte er in einem siegreichen Gefechte 1 Officier und 39 Mann zu Gefangenen und brachte 42 Pferde ein. Für sein ausgezeichnetes Verhalten wurde er im Jahre 1815 mit dem Ritterkreuze des Mar. Theresienordens belohnt. Im J. 1820 zog er sich in den Ruhestand zurück und starb im Alter von 54 Jahren.

Hirtenfeld (J. Dr.), Der Militär-Maria Theresien-Orden und seine Mitglieder. Nach authentischen Quellen (Wien 1857, Staatsdruckerei, 4°.) S. 1207. – Oestr. Militär-Konversations-Lexikon. Herausgegeben von Hirtenfeld und Dr. Meynert (Wien 1851) II. Bd. S. 95.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Johann.